David Herbert Lawrence

Im August des Jahres 1912 bricht David Herbert Lawrence in Begleitung von Frieda Weekley von Richtofen auf eine lange Reise in den Süden auf. Sie verlass en England, durchqueren Deutschland und Österreich und nach einem kurzen Aufenthalt in Tirol machen sie sich mit dem Rucksack auf den Schultern zu einem zermürbenden Weg zu Fuß über die Alpen auf. Sie kommen an Bozen und Trient vorbei und erreichen dann Riva del Garda. Von Riva verlegen sie sich nach Gargnano, wo sie vom 18. September 1912 bis 30.

März 1913 leben. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, einen Mythos über die erste Unterkunft von Lawrence in Gargnano zu zerstören. Aus Schriftstücken und Briefen ergibt sich nämlich, dass es nicht wahr ist, dass die Beiden für eine kurze Zeit im Hotel Cervo am Hafen von Gargnano wohnten. Das ehemalige Hotel ist aber gleichermaßen mit dem Gebäude zu identifizieren, in dem heute die Banco di Brescia ihren Sitz hat. Wahr ist jedoch, dass Lawrence und Frieda Weekley Freunde der aus Deutschland stammenden Eigentümerin waren. Der alleinige Wohnsitz von Lawrence und Frieda in Gargnano befand sich im Ortsteil Villa in einem möblierten Appartement im ersten Stock der Villa Igea. Eigentümer des Hauses war Herr Pietro De Paoli (1845-1917) und dessen Ehefrau Silvia Comboni De Paoli (1868-1931), die in Villa in dem Palast wohnten, der heute Sitz der Comunità Montana ist.

In Gargnano beendete Lawrence seinen Roman Söhne und Liebhaber, arbeitete an einem Poesieband, der die beiden in Gargnano geschriebenen Gedichte Sonntag Nachmittag in Italien und Ein Frühlingsmorgen enthält. Vor allem aber bereitete er einige, dem Gardasee gewidmete Kapitel seines Reisetagebuchs Italienische Dämmerung vor. Unvergesslich sind in diesen Kapiteln die Beschreibungen unseres, ihn so faszinierenden Gebietes, s einer Bewohner und die tiefe Kenntnis des Lebens, das sich in Gargnano und am Ufer des Gardasees abspielte, sowie dessen antike Rhythmen. Vom 30. März bis 11.

April 1913 hielten sich D.H. Lawrence und Frieda in dem oberhalb von Gargnano, an der Straße nach Muslone gelegenen San Gaudenzio bei der Familie Capelli auf. Lawrence fand vielleicht an unserem See die Vorwegnahme des mediterranen Ambientes, das ihn so sehr anzog, und in Gargnano die Zufluchtsstätte vor der von Maschinen und Geld geprägten Zivilisation, die er so sehr verachtete. In den Einheimischen jedoch s ah er die Wächter einer archaischen Welt, die insgesamt so gleichmütig war, das nur wenig sie aus der Ruhe brachte und die sich nicht von den Tumulten der Modernen fortreißen ließ. Im Ortsteil Villa kann man auch heute noch die Villa Igea in via Colletta 44 betrachten. Sie ist auch aufgrund des Schildes, das an den Aufenthalt erinnert, leicht zu finden.

 

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